Katja Ploetz setzt ihre künstlerischen Fähigkeiten innerhalb der Glasmalerei mit zahlreichen Techniken sowie vielfältigen Farben- und Formensprachen um. Die Ausstellung im Deutschen Glasmalerei-Museum Linnich zeigt genau diese Vielfalt auf. Die Werke der Künstlerin offenbaren neue glasmalerische Techniken, aber auch tradierte Facetten. Ihre Arbeiten nehmen die Betrachter*innen mit auf einen Weg künstlerischer Entwicklung und Veränderung, welche die Künstlerin vom 20. in das 21. Jahrhundert hineingetragen und mit großer Experimentierfreude vorangetrieben hat. Ihre Werke weisen eine besondere Art der Dynamik in ihrer Farbgebung, als auch in den von ihr gewählten Formelementen auf.

Ihre freien Arbeiten sind häufig als Serie gearbeitet. Beispielsweise die Sammlerunikate. Sie haben Träger aus Holz oder Leinwand, die einen Farbgrund bilden und auf die bearbeiteten Gläser montiert werden. Die Künstlerin wägt die Eigenschaften der Materialien ab, wie Durchsicht, Oberflächencharakter, Überlagerungen, Farben, Strukturen etc. Sie entwickelt in ihren Serien-Werken Duplikationen, Rhythmen, Teilungen und Überlagerungen, die sich dennoch jeweils unterscheiden und sowohl als Serie, wie als Unikat brillieren.
Beim Kunst am Bau werden die architektonischen Elemente, Licht und Raum, genauso einbezogen, wie thematische Bezüge zur Raumfunktion.