Fluxus ist konzeptuell. Fluxus ist intermedial. Fluxus ist humorvoll. Fluxus ist ironisch-kritisch gegenüber Traditionen und der Kunstgeschichte. Aber vor allem will Fluxus die Kunst ins Leben holen. Hierzu zählt auch das gemeinsame Gespräch.

Mit Feldversuch #3: Fine – Knowles setzt das Museum Abteiberg 2023 die Bearbeitung von SAMMLUNG/ARCHIV ANDERSCH, der umfangreichen Fluxus-Kollektion von Dorothee und Erik Andersch, fort und lädt ein, mit den Objekten in Dialog zu treten. Erfahren Sie in Führungen, Ausstellungsgesprächen und Workshops mehr über das erweiterte Fluxus-Netzwerk und diskutieren Sie mit uns über die verschiedenen künstlerischen Positionen.

Auch bei einem individuellen Besuch können Sie tiefer in die Welt von Fluxus eintauchen: Eine Audiostation im Ausstellungsraum und eine Spotify-Playlist ermöglichen einen akustischen Eindruck experimenteller Fluxus-Musik. Außerdem lädt unsere Mail Art-Aktion dazu ein, Blanko-Postkarten zu gestalten. Im prä-digitalen Fluxus-Netzwerk der 1960er und 70er Jahre nahmen Künstler*innen, Organisator*innen und Unterstützer*innen ebenfalls oft per Post Kontakt zueinander auf. An der Museumskasse abgegebene Postkarten werden an das Mönchengladbacher Altenheim Haus am Buchenhain weitergeleitet.

Neben Objekten und Dokumenten von Albert M. Fine, Ken Friedman, Al Hansen, Geoffrey Hendricks, Dick Higgins, Joe Jones, Milan Knižák, Alison Knowles und anderen mehr präsentiert das Museum Abteiberg in der alphabetischen Übersicht Feldversuch #3: Fine – Knowles auch Bestände von Dorothy Iannone und Allan Kaprow, die mit Dorothee und Erik Andersch und ihrem persönlichen Fluxus-Netzwerk freundschaftlich verbunden waren.