“Nie wieder ist Jetzt!“: Kunstroute der Toleranz setzt starkes Zeichen im Kreis Düren
Drei renommierte Kulturinstitutionen im Kreis Düren schließen sich für ein wegweisendes Kooperationsprojekt zusammen. Die „Kunstroute der Toleranz“ des Künstlers Ernesto Marques verbindet Kunst, Erinnerungskultur und Verfassungstreue zu einem dringenden Appell für Menschlichkeit, Vielfalt und eine offene Gesellschaft.
Kunst als Spiegel der Gesellschaft und des Grundgesetzes
Im Zentrum der Ausstellungen stehen abstrakte menschliche Skulpturen von Ernesto Marques. Die gleichmäßige Verteilung der Figuren „The Boy“ und „The Girl“ betont dabei die fundamentale Gleichheit aller Menschen, unabhängig von Herkunft oder Geschlecht. Die Farbgebung trägt eine tiefe Symbolik: Monochrom graue Figuren versinnbildlichen Diskriminierung, Trauer und Isolation, während farbenfrohe Skulpturen für Demokratie, Würde und Vielfalt stehen.
Der Künstler Ernesto Marques beschreibt die Bedeutung seiner Kunstinstallationen so: „Es ist wichtig aus der Geschichte zu lernen und Künstler haben die Möglichkeit Werte wie Demokratie, Achtsamkeit und Toleranz mit ihrer Kunst öffentlich zu machen und das versuche ich mit meiner künstlerischen Expertise.“
Die Kunstroute der Toleranz führt über drei Kultur-Orte, die jeweils ein Thema der Route umsetzen.
• Zerbrechlichkeit – Deutsches Glasmalerei-Museum Linnich
• Würde – Burgenmuseum Nideggen
• Befreiung – Internationale Kunstakademie Heimbach
Das Gesamtprojekt läuft bis zum Frühjahr 2027 und findet seinen feierlichen Abschluss mit einer Retrospektive und Finissage im März 2027 in der Kreisverwaltung Düren. Diese wird aktiv durch Beiträge der weiterführenden Schulen des Kreises mitgestaltet.